Deine ideale Goggle für MTB und MX

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Deine ideale Goggle für MTB und MX

Seit fast 10 Jahren beschäftigen wir uns mit Bekleidung und Ausstattung für Mountainbiker und Motocrosser als Entwickler und Hersteller. Als aktive Sportler sogar schon doppelt so lang (Puh, harte Erkenntnis...)! An unseren Erfahrungen wollen wir euch gern teilhaben lassen. Dieses Mal geht es um deine perfekte Goggle fürs Bike oder Motocross.

Kennst du das Gefühl, dich jahrelang über die Anschaffung eines bestimmten Teils geradezu kindisch zu freuen, jedes Mal, wenn du es benutzt? Dieses Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Es erfüllt zu 100% seinen Zweck und sieht auch noch gut aus, idealerweise über Jahre! Dazu zählen Bikes, klar. Aber auch Schuhe, Rucksäcke, Protektoren und eben Goggles haben da ganz großes Spaßpotenzial.

Es gibt eine Menge richtig guter Goggles auf dem Markt, aber am Ende ist es ein relativ einfaches Produkt. So viele unterschiedliche Features gibt es eben doch nicht. Die Goggle ist nicht so komplex wie ein Bike oder Auto. Was macht eine Goggle für Mountainbike oder MX jetzt zur richtigen für DICH? Hier findest du ein paar wichtige Punkte, entscheiden musst am Ende aber du allein!

Machen wir uns nichts vor, Style ist King. Niemand zieht sich gern etwas übers Gesicht, was er nicht wirklich schick findet. Ok, es gibt auch immer diejenigen, die bewusst gegen den Trend gehen, aber das ist Punk, da herrschen andere Regeln. Aber auch die Auswahl stylischer Goggles ist immer noch groß. Die folgenden Punkte sollen dich unterstützen, aus den optischen Burnern nun die "richtige” Goggle für DICH heraus zu filtern.

    Altes Thema, die Passform:

      • Jedes Gesicht ist anders, jede Brille auch. Die Rahmen unterscheiden sich in ihrer Flexibilität und damit in der Anpassung an dein Gesicht. Eine Brille, die zu eng sitzt oder bei der es an den Seiten rein staubt, wird dich schnell nerven.
      • Ein großer Nasenauschnitt der Goggle erleichtert die Atmung.Kennst du die Nasenpflaster, die von den Haarbändchen tragenden Fußballern in den 2000ern verwendet wurden? Richtig, die sollten die Atmung verbessern. Wenn du breite Nasenflügel hast, auf denen eine Brille mit schmalem Nasenausschnitt sitzt, schränkt das die Atmung merklich ein! Das kannst du bei wirklich keinem Sport gebrauchen.

      Viele Möglichkeiten beim Sitz:

        • Silikon am Strap verhindert das Verrutschen des Straps. Hier gibt es in der Regel nichts mehr zu meckern. Ein halbwegs gute Goggle ist hier vernünftig verarbeitet.
        • Die Länge des Straps dagegen ist gern mal zu gering ausgelegt. Dann tuts irgendwann weh und du siehst du nach jeder Abfahrt aus wie ein Mandrill, google den mal! :D
        • Die Bügel der Goggle sorgen für einen besseren Sitz bei großvolumigen Helmen.Wenn du eine schlanke Goggle auf einem voluminösen Helm trägst, kann es sein, dass das Strap die Goggle an den Seiten auseinander zieht, weil der Helm breiter als die Goggle ist. Bügel an der Goggle sorgen dann dafür, dass auch bei einem breiten (Fullface-)Helm die Goggle an den Seiten an dein Gesicht angelegt wird. Wenn die Bügel dann auch noch abnehmbar sind, kannst du die gleiche Goggle auch an deinem schmaleren (Enduro-)Helm tragen: Jackpot!
        • Dreilagiger Schaum sorgt für optimale Anpassungsfähigkeit der Goggle.Und dann ist da der Schaum. Dreilagig ist Pflicht. Vergiss alles andere: Passt sich schlecht an dein Gesicht an, drückt im Gesicht, nutzt sich schnell ab.

        Dein Sichtfeld:

        • Hier gilt mal ausnahmslos, je größer desto besser. Klar, es ist immer ein Kompromiss, wie die Goggle in den Helm passt, wie weit sie aufbaut, also aus vom Gesicht hervor steht, usw. Aber am Ende willst du deinen Kopf so wenig wie möglich bewegen müssen, um ein möglichst großes Umfeld nur mit Bewegung deiner Augen im Blick zu behalten und da hilft ein großes Sichtfeld enorm weiter! Think about it! ;)

        Klarer Durchblick:

        • Kanäle die für echte Luftzirkulation sorgen, verhindern ein Beschlagen der Scheibe. Kennst du vom Auto. Wenn die Luftdurchlässe dann auch mit dünnem und offenporigen Schaum gefüllt sind, kommt auch kaum Staub mit rein. Jetzt noch Gitter drauf und auch der Schaum hält länger durch. So willst du das, oder? Wenn das gut gelöst ist, brauchst du euch kein Antifog mehr.
        • Antifog gibts auch. Ist nett, nutzt sich aber schnell ab oder du trägst es regelmäßig auf. Und das Spiel kennste ja: Hast du nur sporadisch dabei, auf dem Glas rum wischen führt schnell zu Kratzern und eine gute Belüftung ist halt einfach besser, siehe oben. Punkt.
        • Die Kratzfestigkeit der Gläser bestimmt dominant, wie oft du die Gläser tauschen wirst. Wechselbare GLäser sind bei guten Brillen standard. Wenn die Ersatzgläser günstig sind, kann dir das ein bisschen egal sein. Die Preise für Ersatzgläser solltest du vor dem Kauf der Goggle checken, erspart dir ein böses Erwachen!

        Die Farbigkeit des Glases nur kurz angerissen:

        • Orange und gelb gefärbte Gläser erhöhen die Kontraste nicht nur in schummrigem Umfeld. Das macht im Wald und auf Schnee Sinn. Es kann aber gerade bei orangen Gläsern dann auch schnell zu dunkel werden. Die Funktion grauer Gläser kennst du von deiner Sonnenbrille.
        • Polarisierte Gläser erhöhen zwar auch die Kontraste, “ent”-streuen aber auch das Licht. Beim Biken ist das sogar eher hinderlich bis gefährlich, weil man stehendes Wasser, sprich Pfützen, viel schlechter wahrnimmt. Das willst du nicht und daher gibts polarisierte Gläser bei Goggles für MTB und MX ausgesprochen selten.
        • Ein Verspiegelung des Glases von außen ist reine Geschmackssache, steht aber in einem Zusammenhang mit der Tönung. Je stärker verspiegelt die Goggle sein soll, desto stärker getönt muss das Glas auch sein. Bei circa 85% Tönung kann man von außen die Augen des Fahrers nicht mehr sehen.

        Optionale Features sind abhängig vom Einsatzbereich der Goggle:

        • Pins für Folien brauchst du nur, wenn du Abreißfolien verwendest. Nur die wenigsten tun das allerdings. Wenn, dann im Rennen. Umweltfreundlich ist es leider in der Praxis auch nicht besonders.  
        • Ein optionaler Noseguard schützt im rauen Umfeld vor bösen Überraschungen.Ein abnehmbarer Nasenschutz (Noseguard) ist durchaus sinnvoll. Vor allem beim Motocross oder beim Biken in steinigem Gelände kommt es doch regelmäßig zu Querschlägern. Auch wenn deine Nase klein ist, Murphy hat schon so manchen Fahrer ausgenknocked. Willst du nicht, Nasenschutz ran.
        • Die Option von Wechselgläser ist ein Muss. Sich vor dem Kauf einer Goggle auch schon mal die Ersatzgläser anzuschauen macht durchaus Sinn. Ein klares Glas solltest du sowieso immer griffbereit haben, das ist der beste Kompromiss bei allen Bedingungen. Die Strategien bei den Wechselgläsern sind bei den Brillenherstellern durchaus unterschiedlich. Bei den einen bekommst du die Gläser sehr günstig und kannst deine Goggle auch mit unterschiedlichen Gläsern lange und sehr variabel nutzen. Bei den anderen ist eine neue Brille nicht viel teurer.
        • Ein Stoffsäckchen ist zum schonenden Lagern und Transport absolut wünschenswert. Wie beim Bike nimmt die Goggle da in der Praxis am ehesten Schaden. Es ist aber auch immer sinnvoll für ein spontanes und schonendes Reinigen.
        Bei dieser Liste erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir hoffen Dir hier aber ein paar gute Tipps für deine ganz persönliche Auswahl deiner idealen Goggle fürs Mountainbiken oder Motocrossen gegeben zu haben. Bei Fragen oder weiteren Tipps, schreib uns gern. Wir freuen uns über jeden Hinweis, um unsere Goggles noch zu verbessern!
        Viel Erfolg und dann viel Spaß mit deinem neuen Lieblingsteil!
        Dein PROPHEUS-Team

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